AMBULANTE PFLEGE

Die Grundpflege

Die Grundpflege kümmert sich um die Grundbedürfnisse des Kunden. Sie passen sich an das Behandlungsziel und krankheitsbedingte Einschränkungen an. Die pflegerischen Maßnahmen ermöglichen dem Kunden im eigenen Haushalt zu leben. Was ohne die Hilfe einer Pflegekraft mit fachlichen Kenntnissen nicht machbar wäre. Die notwendigen Tätigkeiten werden festgelegt und dokumentiert. Die Pflegeanamnese in der Pflegeplanung wird regelmäßig überprüft und  bewertet. Sie entsprechen dem allgemein pflegewissenschaftlichen Stand (aktivierende Pflege).

Die Grundpflege als aktivierende Pflege umfasst:

  • Körperpflege und Körperreinigung
  • Betten und Lagern

  • Betten und Lagern

  • Prophylaxen / vorbeugende Maßnahmen (Dekubitus, Kontrakturen, Obstipation, Parotitis, Pneumonie, Soor und Thrombose)
  • Hilfe bei der Nahrung- und / oder Flüssigkeitsaufnahme
  • Hilfe bei den Ausscheidungen
  • Ankleiden und Auskleiden
  • Unterstützen bei der Mobilität
Schwesterpiasteam.de
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Die Behandlungspflege

Die Behandlungspflege umfasst ärztliche verordnete Maßnahmen der Krankenbehandlung.

Das sind ausschließlich medizinische Leistungen, die nicht von behandelnden Ärzten selbst erbracht werden, aber die ärztliche Behandlung unterstützen, um das Therapieziel zu erreichen.

Grundsätzlich bestehen die einzelnen Leistungen aus der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieser Maßnahmen.

Behandlungspflegemaßnahmen sind insbesondere:

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  • Verbände anlegen und / oder Wechseln (aseptisch, nicht aseptisch)
  • Wundversorgung und Wundpflege
  • Verbandskontrolle nach ambulanten Operationen sowie in anderen medizinisch begründeten Ausnahmefällen
  • Wundspülung
  • Dekubitusbehandlung (keine Prophylaxe)
  • Injektionen (subkutan und intramuskulär)
  • Vorbereitung und Überwachung von Infusionstherapien (einschließlich wechseln)
  • Wundversorgung und Wundpflege
  • Pflege und Überwachung von Drainagen (z.B. Liquordrainage, Redon-Drainage, Venenkatheter)
  • Einlegen, Wechseln eines Blasenverweilkatheters
  • Kathetrisieren der Blase mit Einmalkatheter
  • Flüssigkeitsbilanzierung
  • Spülung / Instillation der Blase
  • Anlegen und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen ab Klasse II anstelle eines Kompressionsverbandes
  • Einlauf und Klistiere
  • Ohrspülungen
  • Überwachung der Vitalfunktionen (postoperativ, bei akutem Krankheitsverlauf) z.B. Puls, Atmung, Körpertemperatur, Ausscheidungen, Körpergewicht
  • Verabreichen von Augentropfen / -salben, Augenspülung / Gabe von Medikamenten
  • Wechseln der Trachealkanüle
  • Einreibungen / Wickel
  • Überwachung der Sauerstoffzufuhr
  • Medikamentenüberwachung / -verabreichung
  • Blutdruckmessungen in der medikamentösen Einstellungsphase und in anderen medizinisch begründeten Fällen
  • Blutdruckkontrolle
  • Hämo-Glucotest
  • Verabreichung von Sondernahrung
  • Absaugen von Sekret
  • Parenterale Ernährung über Port-Katheter ( onkologische Kunden)

Die Verhinderungspflege

 

Die Verhinderungspflege bezeichnet eine Leistung der Pflegeversicherung. Die genaue Bezeichnung dieser Vorschrift lautet ,,Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson”.

Diese muss sowohl von der sozialen Pflegeversicherung, als auch von den privaten Pflegeversicherungen erbracht werden, wenn die gesetzlich festgelegten Voraussetzungen vorliegen.

Ist die zu pflegende Person wegen eines Erholungsurlaubs, einer Krankheit oder anderen Gründen verhindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für die notwendige Ersatzpflege, durch eine Pflegekraft. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Pflegebedürftige mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist und die Pflegeperson ihn vor der erstmaligen Inanspruchnahme mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat.

Für diese Leistungen der Verhinderungspflege zzgl. Kurzzeitpflege stehen pro Kalenderjahr 2418€ zur Verfügung. Nicht in Anspruch genommene Geldleistungen verfallen am 31.12 jeden Jahres. Die Verhinderungspflege kann auch stundenweise in Anspruch genommen werden. Ein Antrag auf Verhinderungspflege, oder häusliche Ersatzpflege, muss bei der Pflegekasse gestellt werden.

Die Leistungen nach §45b

Leistungen nach § 45 b Abs. 1 Ziffer 3 SGB XI, werden ausschließlich von speziell hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt.

Im Rahmen der Einzelbetreuung im häuslichen Bereich bieten wir speziell auf die Bedürfnisse individuell zugeschnittene Betreuungsleistungen an. Diese finden meist im häuslichen Bereich des Kunden individuell statt. Unser Anliegen ist es Sie in der Betreuung nach Ihren Vorstellung und Bedürfnissen zu unterstützen. Die Einhaltung Ihrer Selbständigkeit und Unabhängigkeit liegt uns am Herzen.

Laden Sie sich hierzu unsere aktuelle Preisliste SGB XI Vergütungsvereinbarung per PDF herunter.

Laden Sie sich hierzu unsere aktuelle Preisliste für Privatzahler per PDF herunter.

Beispiele für die Betreuung zuhause

  • Gesellschaftsspiele
  • Erzählen von Erlebnissen aus Gegenwart und Vergangenheit
  • Vorlesen aus Büchern, Tageszeitungen und Zeitschriften
  • Aktivierende und orientierungsfördernde Gesprächsführung
  • Selbständigkeitstraining in allen Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Gedächtnistraining und Gedächtnisübungen
  • Grob- und Feinmotorikübungen
  • Jahreszeitliches Basteln
  • Biographieorientiertes Kochen
  • Unterstützung bei der Kostenübernahme durch die Pflegekasse
  • Orientierungsübungen
  • Wohnraumoptimierung
  • Wahrnehmungsübungen für die Sinne

Hauswirtschaftliche Versorgung

 

Bei der Hausarbeit müssen Sie sich nichts mehr beweisen. Die schweren Arbeiten lassen Sie gerne wöchentlich durch unsere versierten Mitarbeiter/Innen durchführen.

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